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über die Sechsstufige
Realschule:
aktualisiert am 29.01.2009
1.
Welche Aufgaben hat die Realschule zu erfüllen? Nur
die Realschule führt zum Realschulabschluss, einer Form des mittleren
Schulabschlusses. Sie bereitet vor auf die Übernahme von Stellen mit erhöhter
Verantwortung in Wirtschaft und Verwaltung, Technik, Industrie, Gestaltung,
Handwerk, Erziehung und im sozialen Bereich. 2. Auf
welche Weise erfüllt die Realschule die an sie gestellten Aufgaben? Neben der Vermittlung einer gehobenen
Allgemeinbildung werden berufsvorbereitende Fächer unterrichtet. Ab der 7.
Klasse wählen die Schülerinnen
und Schüler eine W a h l p f
l i c h t f ä c h e r g r u p p e :
MATHEMATISCH-naturwissenschaftlichER
Zweig (Gruppe I) verstärkt
die Fächer Mathematik, Physik und Informationstechnologie. Er ist zu
empfehlen für Schüler, die technische oder handwerkliche Berufe anstreben. wirtschaftskundlicher Zweig
(Gruppe II) betont vor allem die Fächer Wirtschaft und Recht einschließlich
Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen. Er ist vor allem für jene Schüler
zu empfehlen, die sich später einem gehobenen Beruf im Wirtschaftsleben
zuwenden wollen. Außerdem schafft er günstige Voraussetzungen für einen späteren
Eintritt in die Verwaltung bei Staat und Industrie. fremdsprachlicher
o d e r künstlerischer
Zweig (Gruppe III) Er
lässt die Wahlmöglichkeit offen zwischen IIIa)
dem Schwerpunkt 2.
Fremdsprache (Französisch) mit guten beruflichen Mög-
lichkeiten in der Wirtschaft und verbesserten Chancen im schulischen
Bereich
(Gymnasium, FOS/BOS 13) IIIb)
dem Schwerpunkt Kunsterziehung mit besonderen Voraussetzungen im Bereich
Gestaltung und Design. 3.
Was folgt nach dem Bestehen der Abschlussprüfung? Da
in allen drei Wahlpflichtfächergruppen durch den Unterricht in den Kernfächern
die Allgemeinbildung stark betont wird, sind die Schüler nach dem Abschluss
der Realschule nicht auf besondere Berufe festgelegt, sondern können sich
frei entscheiden. Die Schüler haben günstige Voraussetzungen zum Übertritt
an eine Fachoberschule oder Berufsoberschule (letztere nur nach
abgeschlossener Lehre), da der Aufbau dieser Schule als eine Fortsetzung der
Dreigliederung der Realschule angesehen werden kann. Auch die
Fach-/Berufsoberschule ist wie die Realschule in drei Zweige, den technischen,
kaufmännischen und den Zweig für Sozialwesen bzw. Gestaltung gegliedert.
Nach dem Besuch der Fach-/Berufsoberschule erhält der Schüler die
Fachhochschulreife, die zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt. Nach
dem freiwilligen Besuch der 13. Klasse kann die fachgebundene oder, bei
bestimmten sprachlichen Voraussetzungen, die allgemeine Hochschulreife für
ein Universitätsstudium erlangt werden. Auch der Übertritt an ein Gymnasium und das Erlangen der allgemeinen Hochschulreife auf diesem Weg sind für begabte Schüler noch möglich. a)
Aufnahme von Grund- und Hauptschülern in die 5. Klasse Altersgrenze: Schüler können nach dem erfolgreichen Besuch der 4. Grund- oder 5.
Hauptschulklasse aufgenommen werden, wenn sie am 30. Juni des jeweiligen
Kalenderjahres das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Ausnahmen möglich). Die Aufnahme ist abhängig vom Übertrittszeugnis der abgebenden Schule
bzw. dem Ergebnis des Probeunterrichts. Für Schüler der Grundschule (4. Klasse) gilt::
Wird ein Schüler
im Übertrittszeugnis als „geeignet für die Realschule“
bezeichnet (Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie
Heimat- und Sachunterricht von 2,33 oder besser), so kann er ohne
Aufnahmeprüfung in die 5. Klasse der Realschule eintreten. Schüler, die in
den oben genannten Fächern im Übertrittszeugnis einen Notendurchschnitt von 2,67
erreicht haben („bedingt geeignet für die Realschule“) und
dabei in Deutsch oder Mathematik mindestens eine 2 und eine 3
aber in keinem Fach schlechter als 3 haben, können nach Beratung der Eltern
ebenfalls ohne Probeunterricht übertreten. Wurden diese Noten nicht erreicht,
so muss sich der/die Schüler/in einem Probeunterricht
in den Fächern Deutsch und Mathematik unterziehen, der mit mindestens
einmal 3 und einmal 4 bestanden ist. Wird in diesem Probeunterricht nur
jeweils die Note 4 erzielt, so ist eine Aufnahme an der Realschule nach einem
verpflichtenden Beratungsgespräch an der Realschule möglich. Bei einmal 5
oder schlechter im Probeunterricht kann der/die Schüler/in nicht aufgenommen
werden. Schüler, die in
den oben genannten Fächern im Übertrittszeugnis einen Notendurchschnitt von 3,00
oder schlechter erreicht haben („geeignet für die Hauptschule“)
müssen sich dem Probeunterricht unterziehen und ihn mit den Noten 3 und 4
oder besser bestehen. Bei zweimal Note 4 oder einmal Note 5 im Probeunterricht
ist die Aufnahme für diese Schüler nicht möglich. Für Schüler
der Hauptschule (5. Klasse) gilt: „Geeignet
für die Realschule“ sind Schüler mit einem Durchschnitt aus
Deutsch und Mathematik von 2,5 oder besser. Wird
diese Bedingung nicht erfüllt, muss der Probeunterricht in Mathematik und
Deutsch mit mindestens einmal 3 und einmal 4 bestanden werden. Für Schüler der Grund- und Hauptschule
gelten die oben beschriebenen Regelungen ebenfalls, wenn sie sich dem
Probeunterricht am Gymnasium unterzogen haben. Gegebenenfalls können sie am
Probeunterricht-Nachholtermin an der Realschule in den letzten Tagen der
Sommerferien teilnehmen. b)
Übertritt von der Hauptschule in die Klassen 6 bis 9 der Realschule Die Aufnahme in die selbe oder höhere Jahrgangsstufe der Realschule setzt in der Regel das Bestehen einer Aufnahmeprüfung und Probezeit voraus. Die Aufnahmeprüfung entfällt, wenn im Jahreszeugnis der Hauptschule ein Notendurchschnitt von 2,00 oder besser in Deutsch, Mathematik und Englisch erreicht wurde. 5.
Was ist bei der Anmeldung zu beachten? Die Schüler sind
im Sekretariat der Schule unter Vorlage einer Geburtsurkunde
(Familienstammbuch) und des Übertrittszeugnisses im Original der zuletzt
besuchten Schule anzumelden (Termin siehe Rückseite). Bei einem Schulweg von mindestens 3 km können die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzt werden. Der Antrag dafür wird bei der Anmeldung gestellt. Weitere Gründe, die Realschule Selb zu besuchen: Þ
eine schöne, gut gepflegte Schulanlage im Grünen Þ
gut ausgestattete Fachräume mit Schulküche,
Hauswirtschafts- und Handarbeitsraum, Physiksälen, Chemie-/Biologiesaal, Werkräumen
sowie modernen Computerräumen mit 17 bzw. 18 Schüler-Arbeitsplätzen Þ
eigene moderne Dreifachturnhalle mit großer Außensportanlage Þ
ausgereiftes und bewährtes Tutorensystem für die 5.
Klassen Þ
Aufenthaltsmöglichkeit im Schülercafé „Oase“ des
Schulzentrums Selb Þ
Nachmittagsbetreuung an der Schule Þ
Förderung von leistungsschwächeren Schülern in
Mentorengruppen Þ
Pflichtfach „Informationstechnologie“ für alle Schüler
ab Jahrgangsstufe 7 Þ
einwöchige Skilager in den 6. Klassen Þ
einwöchige Sportlager für die 7. Klassen Þ
Studienfahrten der 10. Klassen in Großstädte und das
europäische Ausland Þ
intensive Berufswahlvorbereitung mit Betriebspraktika
in den 8. und 9. Klassen Þ
Wahlfächer wie z.B. Französisch, Kochen, Schülerzeitung,
Englisch-Konversation, Akrobatik Þ
Mitwirkung bei Tanz- und Gymnastikgruppen, die bei
oberfränkischen Meisterschaften bereits erste Plätze errungen haben Þ
Stärkung des Selbstbewusstseins in der
Schulspielgruppe mit Aufführungen im Rosenthaltheater
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