Lesenacht
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Lesenacht 2011
Lesenacht 2010
Lesenacht 2008
Lesenacht 2004

Grusel und Gemütlichkeit
Lesenacht der staatlichen Realschule Selb  

Freitag, 14. Oktober, 18:00 Uhr. Normalerweise liegt um diese Zeit das Haus der Realschule Selb ruhig und friedlich da. Nicht so am heutigen Abend: Die Aula ist erfüllt vom Lärmen erwartungsvoller Fünftklässler, die von ihren Eltern um diese Zeit erst in die Schule gebracht werden! Und noch etwas ist anders: Taschenlampe, Isomatte und Schlafsack gehören normalerweise nicht zur Standardausrüstung eines Pennälers. Es ist auch nicht an der Tagesordnung, eine Nacht im Schulhaus zu verbringen...  

Tutoren führen Regie  

Diesmal sollte es also etwas Besonderes sein. Mit ihren Verbindungslehrern Carolin Stuhlmüller und Oliver Borkowski, vor allem aber unter tatkräftiger Mitarbeit von mehr als zwanzig Tutoren, also Mädchen und Buben höherer Klassen, richteten sich die über fünfzig „Neuen“ der 5. Jahrgangsstufe in ihren Schulzimmern häuslich ein. Bald sah es dort aus wie in einer Jugendherberge. Kaum war das erledigt, ging es ans Essenfassen - leckere Pizzasemmeln aus der Schulküche wurden ebenso schnell verdrückt wie die mitgebrachte Brotzeit, Tee und Limonade.

 Draußen war es mittlerweile dunkel geworden, und niemandem fiel so richt auf, dass einige der Tutoren sich aus dem Staub gemacht hatten. Im Schein der vielen Taschenlampen ging es nun auf zur Nachtwanderung: stilecht mal mit Vollmond, mal in völliger Dunkelheit. Trotz der Kameraden und ohne Licht kam da schnell eine richtig gruselige Stimmung auf, die durch gewispertes „Da war doch was!“ „Wo denn?“  „Weiß nicht, da hinten!“ und geheimnisvoll knackende Äste irgendwo im Wald noch zusätzlich angeheizt wurde.  

Nachtprogramm  

Auch wenn man wusste, wer denn für den Spuk verantwortlich zeichnete, war man doch froh, als umgekehrt wurde - da wurde doch das sonst eher ungeliebte Schulgebäude zum sicheren Zufluchtsort! Zumal jetzt, gegen elf Uhr, der gemütliche Teil des des Abends begann: In den warmen Klassenräumen gab es Spiele, Geschichtenerzählen und Lesen. Hier übertrafen sich manche Tutoren an Kreativität, es galt ja, die „Kleinen“ bei Laune zu halten. Trotzdem wurde es bald ruhig, und irgendwann brannte nur noch im Zimmer der „Betreuungskräfte“ Licht, bei Kafee und Videos hielten die aus bis zum Morgengrauen.  

So konnten denn am Samstag Morgen, nach einem kräftigen Frühstück, die Eltern ihre übernächtigten Abenteurer in Empfang nehmen. Zu erzählen gab es dann wohl genug!  

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Lesenacht 2010  

Bereits zur Tradition geworden, fand auch in diesem Jahr wieder die Lesenacht der Schüler der Staatlichen Realschule Selb statt. Eingeladen haben die Tutoren der 9. und 10. Klassen unsere Jüngsten, um sich besser kennen zu lernen. Also wurden die Fünftklässler am 15.10.2010 um 18:00 Uhr von Eltern und Großeltern mit Decke und Schlafsack zur Schule gebracht, wo sie bereits von den Tutoren erwartet wurden. Nach Zimmerbezug ging dann eine Gruppe in die Turnhalle zu Sport und Spiel, andere bastelten Kastanienmännchen oder schnitzten einen Kürbis mit Gruselgesicht, während ein Teil der älteren Schüler mit dem Vorbereiten der Pizzabrötchen zum Abendessen beschäftigt waren. Zur Nachtwanderung ging’s dann doch noch tief in den Wald hinein, wo Geister und Trolle uns das Gruseln lehrten. Erfreulicherweise haben wir auch dieses Jahr wieder keinen Schüler an die Hexen und Zauberer verloren. Endlich wieder in der Schule angekommen, ließen sich die Tutoren von den Kleinen deren Lieblingsbücher erzählen und vorlesen. Am Samstagmorgen hieß es dann nach dem Frühstück noch für alle Aufräumen, bevor die Neulinge wieder abgeholt wurden und unsere „Großen“ auch nach einer doch anstrengenden Nacht heim gehen konnten. Hiermit möchte ich mich bei allen Tutoren und teilnehmenden Kollegen recht herzlich bedanken für eine gelungene und in guter Erinnerung bleibenden Lesenacht.

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Lesenacht am 31.10.2008

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Lesenacht in der Selber Realschule
am 29.10.2004 

Die erste Lesenacht in der Geschichte der Realschule Selb fand jetzt zu Beginn der Herbstferien für die Schüler der 5. Klassen statt. Um die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung hatten sich die Tutoren und die Verbindungslehrer, Frau Schiller und Herr Kopetzky, gekümmert. Unterstützt wurden sie von drei weiteren Lehrkräften, Frau Bretan, Frau Heiser und Herrn Schiller.

Am Freitag, dem 29. Oktober 2004, rechtzeitig vor dem Halloween-Tag, bezogen um 17.00Uhr sechzig Fünftklässler, bepackt mit Schlafsäcken, Verpflegung und einige mit riesigen Kürbissen ihr Quartier in der mit Gespenstern und anderen „gruseligen“ Gegenständen geschmückten Realschule. Als der „Hausrat“ verstaut war, ging es an die Arbeit. In drei Gruppen wurde gebastelt: Die Schüler konnten Kürbisse aushöhlen, ein Halloween-Mobile oder Spinnen und Fledermäuse zur Dekoration ihrer Zimmer basteln. Die Ergebnisse waren durchaus sehenswert und so hatten sich die Kinder eine Spielpause in der Turnhalle verdient. Danach gönnte man sich ein gemeinsames Abendessen. Vor der eigentlichen Lesenacht trafen sich alle noch einmal in der nur spärlich mit Teelichtern beleuchteten und mit den ausgehöhlten Kürbissen dekorierten Aula der Schule, um den weiteren Verlauf der Nacht zu besprechen. Als plötzlich zwei Gespenster vor der Eingangstür erschienen, war manchem Schüler wohl doch etwas mulmig zumute. Dieses ungute Gefühl konnte jedoch bald zerstreut werden, als sich die beiden „Geister“ als der Schulleiter, Herr Bauer, und Herr Janke zu erkennen gaben. Für diesen Auftritt gab es natürlich großen Beifall.

Nun war es an der Zeit, aufgeteilt in fünf Gruppen, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Die Tutoren hatten für ihre Schützlinge spannende Gespenstergeschichten ausgewählt, die sie teilweise selbst vorlasen, teilweise von den Kindern lesen ließen. Zur Stärkung servierten die Tutoren zwischendurch eine selbst zubereitete Kinder-Halloween-Bowle und  Geister-Pudding. Gegen Mitternacht stellte man allmählich das Lesen ein, aber es dauerte noch lange, bis sich alle Gemüter beruhigt hatten und endlich Ruhe eingekehrt war.

So wurde die Nacht für viele recht kurz und am nächsten Morgen schauten die meisten Schüler noch aus sehr kleinen Augen in die Welt. Frische Brötchen und Früchtetee, die die Tutoren zum Frühstück servierten, weckten jedoch bald wieder die Lebensgeister.

Gemeinsam räumte man dann die Zimmer, in denen die Veranstaltung stattgefunden hatte, wieder auf und traf sich noch einmal zu einem Gespräch in der Aula. Dabei stellten alle Lesegruppen „ihr“ Buch den anderen Schülern kurz vor. Als um 11.00 Uhr die Eltern kamen, um ihre Kinder wieder abzuholen, konnten sie bereits die Bilder, die am vorherigen Nachmittag und in der Nacht aufgenommen worden waren, auf eine Großleinwand projiziert sehen.Sicher war diese Lesenacht für die meisten Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis, das sie so schnell nicht wieder vergessen werden.
Basteln der verschiedenen Halloweenutensilien
In der Sporthalle wurde getobt
bis es endlich Abendbrot gab
Danach wurden die Sachen aufgestellt und in der dunklen Eingangshalle der weitere Verlauf der Nacht besprochen
als plötzlich die  Gespenster erschienen
Die Nachtlager wurden vorbereitet
denn man war schon ganz schön müde Am nächsten Morgen waren aber wieder alle fit so dass
auch das Frühstück schmeckte
warten auf die Eltern, die dann endlich auch erschienen
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