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Aktuelles aus dem Schulleben

SMV-Spendenaktion für Tiere in Not

Für die Mitglieder der SMV steht fest: Toleranz, Respekt und Einfühlungsvermögen gegenüber Menschen und Tieren sind die Grundlage jeglichen sozialen Handelns. Die Auseinandersetzung mit den Themen Tierversuche und Misshandlung von Tieren darf deshalb auch in der Schule nicht fehlen.

 

Die SMV verkauft seit einigen Tagen in den Pausen selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen. Der Erlös kommt Hilfsorganisationen für Hunde zugute.

 

Den Schülern ist es wichtig, die gesamte Schulfamilie auf die Probleme aufmerksam zu machen. Außerdem sollen natürlich weiter Spenden gesammelt werden, um möglichst vielen Tieren in Not helfen zu können.  

Nikolaus-Aktion der SMV (06.12.2019)

Auch in diesem Schuljahr hat unsere SMV wieder eine Nikolaus-Aktion durchgeführt. Belohnt wurden hierbei aber nur die Klassen, die zuvor einen kleinen kreativen Beitrag (z.B. in Form eines Gedichts) abgegeben hatten und über die den Nikoläusen ausschließlich Gutes berichtet wurde!

 

Unsere Helfer waren natürlich bestens informiert über die wichtigsten Vorkommnisse in jeder Klasse. Es gab viel Lob, aber auch den einen oder anderen kleine Tadel!

 

Die Aktion kam bei allen Schülerinnen und Schülern sowie bei den Lehrkräften gut an und alle wünschen sich eine Fortsetzung dieser Tradition im nächsten Jahr.

Feuer und Flamme für die Steinzeit

Als Herr Lothar Breinl mit vielen Kisten an die Schule kam, fragten sich die neugierigen Schüler, welche archäologischen Schätze sich darin wohl befinden würden.

 

Hautnah wollte der Archäologe die Steinzeit erleben lassen, und so staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht, als er mit zwei Feuersteinen Zunder entzündete. Dabei erfuhren die Realschüler, dass natürlich nicht jeder Stein fürs Feuermachen geeignet ist, sondern dass sich besonders das Gestein „Katzengold“, welches einen hohen Eisenanteil aufweist, eignet.

 

Diese Handwerkstechnik war für die Steinzeitmenschen lebensnotwenig, denn das Feuer brauchte man nicht nur, um Nahrung zuzubereiten oder um sich zu wärmen, es hielt auch gefährliche Tiere fern oder Wälder wurden damit gerodet, um Ackerland zu schaffen. Gerne hätten die Sechstklässler selbst ausprobiert, wie man ein Feuer entzündet, doch dies war in der Schulaula natürlich nicht möglich. Stattdessen konnten sie einen Steinzeitbohrer oder einen Holzpfeil mit Steinspitze bauen, das Abschleifen von Muscheln testen oder ein Steinzeithandy nachbauen. Es gelang den Schülern damit zwar nicht, zurück in die Steinzeit zu telefonieren, aber Dank Herrn Breinl und seinen Schätzen aus den Kisten, erhielten die Schüler einen Einblick in die gut 1,5 Millionen Jahre zurückliegende Epoche.

Frankreich-Austausch 2019

In der vergangenen Woche besuchten 30 französische Gastschüler unsere Schule und das Gymnasium Selb. Nach einer langen Fahrt sind sie gut angekommen und haben neben dem Porzellanikon, dem Deutsch-deutschen Museum in Mödlareuth, dem Selber Weihnachtsmarkt, der Selber Innenstadt, dem Selber Eisstadion auch die Stadt Nürnberg entdeckt. Die Schüler erfuhren Details zur Lebkuchenherstellung und durften diese dann auch verkosten. Gespeist wurde in historischem Ambiente. Dann ging es weiter hoch zur Kaiserburg. Eine kurze Visite am Albrecht-Dürer-Haus und dem berühmten Albrecht-Dürer-Hasen durfte auch nicht fehlen. Zum Schluss wurde natürlich noch der weltberühmte Christkindlmarkt besucht. 

English Day an der Realschule Selb, 27.11.19

In der letzten Novemberwoche wiederholte sich eine seit Jahren wiederkehrende Tradition im Englischunterricht an der Realschule Selb. Ein britischer Lehrer der Kent School of English (KSE) besuchte die Schule und führte mit ausgewählten Klassen einen English Day durch. In diesem Jahr konnte Mark Taylor gewonnen werden, der in den Jahrgangsstufen 6, 9 und 10 Unterrichtsstunden gestaltete.

 

Der Pädagoge arbeitet in Broadstairs (GB) für die KSE, zu der die Realschule Selb bereits seit etlichen Jahren engen Kontakt pflegt. Im Mittelpunkt von Taylors Unterricht stand das Motivieren zum aktiven Sprachgebrauch. 

Orient-Express macht literarisch Halt in Selb (21.11.19)

Auch in diesem Schuljahr wurde an der Staatlichen Realschule Selb ein Leseturnier der besonderen Art unter dem Motto "Ich nehm dich mit auf eine Reise" bekommen. 

 

Die Preisrichtergremien waren auch in diesem Jahr nicht nur mit Lehrern der eigenen Schule besetzt: für die fünfte Jahrgangsstufe begrüßten die Organisatoren neben der Schulleiterin Kerstin Janke und dem Hausmeister René Förster auch Vanessa Rödel (Oase im Schulzentrum Selb) und Annette Reckmann (Stadtbücherei Selb). Die Teilnehmer der sechsten Klassen wurden bewertet von der Zweiten Bürgermeisterin der Stadt Selb, Dorothea Schmid, Karin Koffmahn (Oase) und Annette Reckmann als Vertreter von außerhalb. Von der Schulfamilie der Realschule gehörten außerdem Dana Astner als Deutschlehrkraft und die Vorjahressigerin Paula Franz der Jury an.

 

Gewinnerin in der sechsten Jahrgangsstufe wurde erneut unangefochten Fee Jahreiß mit einer hervorragenden Leseleistung.

In den fünften Klassen gewann Emely Schubert mit 102 Punkten äußerst knapp vor Theresa Schädlich (101 Punkte). Neben Sachpreisen bekamen die Lesemeister Urkunden und selbstverständlich Glückwünsche von Organisatoren, Moderatoren und den Jurymitgliedern. 

Impressionen vom Erste-Hilfe-Kurs für die Lehrkräfte am Buß- und Bettag (20.11.2019)

Wiederbelebung des Schüleraustauschs der Realschule Selb mit der Partnerschule in Torbali

Auf Einladung des Landkreises Wunsiedel nahmen auch die Direktorin der Realschule Selb, Kerstin Janke, sowie ihre Mitarbeiterin Anneliese Schade am Besuch der Landkreisdelegation nach Torbali teil.

 

Ziel der Reise war für die Vertreter der Realschule neben dem Besuch des Bürgermeisters Ismail Uygur und Teilnahme an der Zeremonie zur Übergabe der Ehrenmedaille des Landkreises Wunsiedel die Wiederbelebung der Freundschaft zur Partnerschule des Gymnasiums in Torbali, einer Stadt etwa 30 Kilometer südlich von Izmir.

 

Seit Mai 2012 existiert die partnerschaftliche Beziehung zwischen beiden Schulen, die auch einen regen Schüleraustausch beinhaltete. Mittlerweile haben an beiden Schulen die Schulleiter gewechselt, so trafen sich die „Neuen“ zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Erneuerung des Partnerschaftsvertrages. Herr Sakir Aygün, der Direktor des Gymnasiums „Torbali Anadolu Lisesi“ und Realschuldirektorin Kerstin Janke bekundeten gegenseitig ihr großes Interesse am gegenseitigen Schüleraustausch, der im Mai wieder mit dem Besuch von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums aufgenommen werden wird.

 

Die begleitende Lehrkraft aus Torbali wird wie seit vielen Jahren Herr Aydin Sözner sein, der die Kontaktperson für die Schulpartnerschaft mit der Realschule Selb und Englischlehrer des Gymnasiums ist. Wichtig erschien bei den gemeinsamen Gesprächen, dass man über Gespräche und gemeinsame Begegnungen andere Menschen und Länder kennenlernt, um ein respektvolles Achten der jeweiligen Kultur und freundschaftliches Miteinander zu gewährleisten.

Verkehrserziehungstag (18.10.2019)

Am Freitag, dem 18.10.2019, war es für die 5. Klassen der Realschule Selb wieder so weit. Jährlich veranstaltet die Schule mit Hilfe der Fichtelgebirgs-Verkehrswacht, der örtlichen Polizei und einer Fahrschule einen Verkehrserziehungstag. Hier sollen die Schüler auf die Tücken des Straßenverkehrs aufmerksam gemacht werden, so dass schwere Unfälle vermieden werden können.

 

Am Ende der Veranstaltung fand die Siegerehrung statt, bei der die drei besten jeder Klasse mit Preisen belohnt wurden. Die Sieger der Klasse 5a waren Sara Medkova, Gina Vernai und Raphael Martin Gräf. In der 5b gewannen Theresa Schädlich, Ahmad Al Mahamid und Max Wunderlich

Techniktag im Porzellanikon - Physik zum Anfassen

Im Rahmen der Techniktage im Porzellanikon wurde den siebten Klassen der Realschule Selb die Möglichkeit gegeben, durch spielerisches Lernen und Erforschen selbstständig wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Wie ein Domino funktioniert, ist den meisten Jugendlichen seit frühster Kindheit bekannt. Dass sich hinter diesem Spiel jedoch die Veranschaulichung einer Kettenreaktion basierend auf der Energieerhaltung verbirgt, wurde vielen Heranwachsenden erst durch die Experimente im Porzellanikon Selb bewusst.

Anhand von verschiedensten Materialien, die man den Jungen und Mädchen zur Verfügung stellte, waren der Kreativität und Fantasie der Schüler beim Bau einer scheinbar endlosen Reihe von Domino- und Legosteinen keine Grenzen gesetzt. Somit wurde ganz spielerisch eine Kettenreaktion simuliert und diese ersten Erkenntnisse konnten später bei der Herstellung einer Rakete angewandt werden.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren zudem, dass für das Experimentieren nicht nur Geschick und Feinmotorik gefragt sind, sondern dass man beim Forschen auch Durchhaltevermögen beweisen muss, da beispielsweise das Domino immer wieder einen Einsturz erlebte.

Das Bemühen wurde letztendlich damit belohnt, dass sich das Ergebnis sehen lassen konnte und es einen fast reibungslosen Showdown gab.

Bei der Herstellung einer Wasserrakete mussten die kleinen Wissenschaftler zu anderen Materialien greifen und Schere, Kleber, Pappkarton und Plastikflaschen waren gefragt. Aber auch hier war das Schönste, dass das benötigte Wissen nicht aus dem Buch erlernt wurde, sondern durch anschauliche Anleitung und durch den praktischen Versuch. Das Highlight der Schülerinnen und Schüler war letztendlich das Motto: „Selb! Wir haben kein Problem! Unsere Raketen fliegen.“

Mit einem herzlichen Dank an das Team des Porzellanikons bedankt sich die Realschule Selb für diesen interessanten Vormittag, der bei dem ein oder anderen Schüler ein ganz neues Bewusstsein und Interesse an Naturwissenschaften geweckt hat.

Sozialkompetenzen spielerisch erlernen

Erlebnispädagogik gilt heute als wichtiger Teilbereich der Erziehung. Schlüsselqualifikationen wie z.B. soziale Kompetenz oder Entwicklung der eigenen Persönlichkeit gewinnen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung. Einen wichtigen Grundstein dafür legt die Realschule Selb seit einigen Jahren, indem sie den Kindern der 7. Jahrgangsstufe zu Beginn des Schuljahrs einen erlebnispädagogischen Tag auf den Stundenplan setzt.

 

Fernab vom herkömmlichen Unterricht im Klassenzimmer lernten die Schüler in Kleingruppen Teamfähigkeit, Selbstver-trauen und Verantwortungsbewusstsein in der Praxis kennen. Angeleitet wurden sie dabei von den geschulten Erlebnis-pädagogen des Vereins „Learning Campus“. Vier Stationen galt es zu absolvieren, von denen jede ihren eigenen Beitrag zum Entwickeln des Wir-Gefühls leistete. Verantwortung gegenüber anderen und auch sich selbst zu übernehmen wurde beim Bogenschießen gelehrt. Teamfähigkeit war beim Zusammenbau einer Seifenkiste samt anschließendem Wettrennen gefragt. Bei einer weiteren Station sollten die Schüler eine Leiter überklettern. Das Problem: Sie stand freischwebend senkrecht und wurde lediglich durch die Teammitglieder gesichert, die sie mit Seilen aufrecht und ruhig halten mussten. Für etliche Kinder stellte dies ein völlig neues Erlebnis dar, zugleich den anderen zu vertrauen und gleichzeitig, die eigenen Ängste zu überwinden. Die nötige Sicherheit war aber durch professionelle Kletterausrüstung und gewissenhafte Seilsicherung stets gewährleistet. Die letzte Station war schließlich ein Slackline-Parcours. Auch hier spielten Mut, Gleichgewicht und gegenseitige Hilfe eine große Rolle, denn nur so konnte das Hindernis überwunden werden.

Den Abschluss des erlebnispädagogischen Tags bildete dann noch ein Kooperationsspiel.

 

Insgesamt blickten die Siebtklässler, aber auch ihre begleitenden Klassleiter begeistert auf das Erlebte zurück. Die positiven Effekte auf die Klassengemeinschaft, das soziale Miteinander und die Persönlichkeitsentwicklung sind genauso unbestreitbar wie die Tatsache, dass diese Kompetenzen auf spielerische Weise und mit viel „Action“ und Spaß weiterent-wickelt wurden.

WORK LOCAL - THINK GLOBAL

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Treffender könnte man die Wirtschaftsregion Hochfranken nicht auf den Punkt bringen, denn nirgendwo in Europa und dem Rest der Welt sind mehr Weltmarktführer und „Hidden Champions“ auf engerem Raum vorhanden.

 

Die Branchenstruktur reicht dabei von Automotive über Logistik und Greentech, bis hin zu Unternehmen, die innovative Materialien entwickeln. Gerade für die junge Generation bietet der Norden Bayerns vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.

 

Aus diesem Grund informierte Projektmanagerin Lena Bösel vom Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. die Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufen der Realschule Selb ausführlich über die Vorzüge der Region in beruflicher Hinsicht. Zudem erfuhren die zukünftigen Realschulabsolventen weitere Tipps und Hinweise zu Ausbildungsmessen und Praktikumsmöglichkeiten sowie Wege bezüglich ihres weiteren Werdeganges in der Region. Auch das Handwerk wurde positiv hervorgehoben, da es gerade in heutiger Zeit goldenen Boden besitzt. Zum Abschluss erhielten die interessierten Schülerinnen und Schülern kleine „Schultaschen“, welche nützliches Informationsmaterial zur beruflichen Orientierung enthielten.

Kooperation von Schule und Wirtschaft

Die Vishay Electronic GmbH lud die Lehrkräfte der Realschule am 09.09.2019 zur Betriebsbesichtigung und zum gemeinsamen Gespräch ein. Die Kooperation zwischen der Realschule und dem Selber Elektronik-unternehmen ist ein Anliegen beider Parteien und wird seit Jahren gepflegt.

 

Vishay ist als langjähriger Förderer der Realschule Selb eng mit der Schulfamilie verbunden, da diese z.B. die Teilnahme am EU-Leonardo Sprachprogramm unter-stützen. Auch ist das Großunternehmen, welches weltweit im Bereich der elektronischen Bauelemente führend ist, ein beliebter Praktikums- und Ausbildungsbetrieb bei den Realschülern.

 

Schulleiterin Kerstin Janke nutzte den Besuch als Anlass, um mit Herrn Detlef Sachs, dem Leiter der kaufmännischen Ausbildung und innerbetrieblichen Weiterbildung, sowie weiteren Ausbildungsleitern und Mitarbeitern der Firma Vishay ins Gespräch zu kommen. Bei einer Betriebsführung erhielten die Lehrerinnen und Lehrer einen Einblick in die vielfältigen Produktions-abläufe und erfuhren Details zu den Ausbildungs-möglichkeiten der Realschüler. Auch kam es zu einem Austausch, wie man die Schülerinnen und Schüler besser auf den Übertritt ins Berufsleben vorbereiten könne.

 

Die Realschule Selb bedankt sich vielmals für diesen Blick über den Tellerrand und hofft auf eine weiterhin gewinnbringende Zusammenarbeit!

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