Staatliche Realschule Selb
Staatliche Realschule Selb

Rückblick: Was war los im SJ 2020/21?

Motiviert bleiben – trotz monatelangem Distanzunterricht

Seit Mitte Dezember waren die Fünftklässler der Realschule Selb nun nicht mehr in der Schule. Am 04.05.2021 durften sie das erste Mal wieder zur Schule kommen. Noch nicht, um am Unterricht teilzunehmen, sondern um sich vor der Schule eine Motivationstüte abzuholen.

 

Den Computer hochfahren, Schulbücher auf den Schreibtisch legen, Lernplan ausdrucken, sich bei MS-Teams einloggen. So sah und sieht der Alltag der Fünftklässler der Realschule Selb Tag für Tag aus – und das seit vielen Wochen.

 

Dem größten Teil der Schüler gelingt das Lernen zu Hause gut, die Aufgaben werden zuverlässig abgegeben und in den regelmäßigen Videokonferenzen werden die Schüler ermutigt, am Ball zu bleiben. Und weil die Fünftklässler das so gut machen, war es Zeit, für eine kleine Belohnung und eine extra Motivation zu sorgen. So organisierten und bestellten die verschiedenen Fachlehrer Materialien und Geschenke, die dann in einer „#freiraum-für-macher“-Tüte verpackt wurden. Darin war unter anderem folgendes enthalten: Schokolade für die Nerven, eine Hörspiel-CD vom Sams, Blumensamen, Forschermagazine, ein Jugendbuch, Lernmaterial für Geografie wie beispielsweise ein Deutschlandquiz oder eine Deutschlandkarte, Textmarker, Postkarten oder eine Basteltüte für ein Muttertags- oder Vatertagsgeschenk.

 

Abholen konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen diese Tüten bei ihren Klassenlehrerinnen Frau Schmidt und Frau Franz. Auch Frau Kerstin Janke, die Schulleiterin der Realschule Selb, freute sich, die Fünftklässler einmal wiederzusehen und half bei der Ausgabe der Tüten.  


An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an die Stadt Selb, das Landratsamt Wunsiedel und die Luisenburg, die uns viele Materialien für diese Tüten bereitgestellt haben.

Verleihung der DELF - Zertifikate 2021

Von links: Marian Steinbach, RSDin Kerstin Janke, Selina Ottner, Simon Striegel,

Antonia Ehrenhofer, Aylin Özdemir, Jule Winkler, Lisa Summerer, StRin(RS) Astrid Arius

Trotz des coronabedingten Distanzunterrichts legten die Französischschüler der 10. Klasse im letzten Schuljahr erfolgreich ihre DELF – Prüfungen des Niveaus A2 ab.

 

Sie hatten sich unter diesen erschwerten Bedingungen zuverlässig und engagiert vorbereitet und konnten so stolz ihre Diplome entgegen nehmen.

 

Abgeprüft werden die Bereiche Lese- und Hörverstehen, schriftlicher Ausdruck sowie mündliche Ausdrucksfähigkeit.

 

Die international anerkannten Diplome werden vom französischen Bildungsministerium, dem Ministère de l‘Education Nationale ausgestellt und tragen auch dessen Siegel. In 154 verschiedenen Ländern gibt es 900 anerkannte Prüfungszentren. Die Zertifikate richten sich nach den Sprachniveaus (A1-C2) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen des Europarats.

 

Momentan bereiten sich die Schüler auf den Abschluss vor und damit auch auf das Sprachdiplom der nächsthöheren Stufe B1. Dieses ist an der Realschule in die Abschlussprüfung Französisch integriert.

Tag des Wassers 2021: „Forschergutscheine“ für Schülerinnen und Schüler

Bild: Stellvertretend für alle Schulen im Trinkwasserversorgungsgebiet der ESM, nahm RSDin Kerstin Janke den Forschergutschein von ESM-Geschäftsführer Klaus Burkhardt entgegen.

Klares, sauberes Wasser wertzuschätzen. Dies lernen die jungen Forscherinnen und Forscher der Selber Schulen in einer gemeinsamen Aktion der Energieversorgung Selb Marktredwitz GmbH (ESM) und der Umweltstation Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg e.V. „Die tägliche Nutzung von Wasser ist für uns alle eine Selbstverständlichkeit. Über die Ressource an sich und deren Weg zum hochqualitativen Lebensmittel macht man sich meist weniger Gedanken“, sagt Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM. Um eine sichere Trinkwasserversorgung und eine nachhaltige Abwasserentsorgung kümmern sich in Selb die Mitarbeiter der ESM und der Abwasserbetriebe Selb (AWS) – rund um die Uhr, so auch am Weltwassertag am 22. März.

 

„In den letzten Jahren ist besonders der verfügbare Grundwasserschatz in den Fokus gerückt. Die Grundlage einer Trinkwasserversorgung ist ein ausreichendes Wasserdargebot. Wir nutzen Grundwasser aus Quellen und Tiefbrunnen“, betont Klaus Burkhardt. Um Kinder und Jugendliche nachhaltig für die Bedeutung des natürlichen Wasserkreislaufes zu sensibilisieren, unterstützt die ESM, anlässlich ihres 125-jährigen Trinkwasserjubiläums, Selber Schulen mit sogenannten „Forschergutscheinen“. Damit können sich die Klassen der 4. und 5. Jahrgangsstufen der Schulen in Selb für eine Exkursion mit der ESM und der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg e.V. anmelden. Sobald es die aktuelle Corona-Situation zulässt, werden dann an einem nahegelegenen Selber Bach die darin wohnenden Wasserlebewesen betrachtet sowie eine kleine biologische Gewässergütebestimmung durchgeführt. „Wasser ist nie gleich Wasser. Die Qualität oder auch Gewässergüte hängt von unterschiedlichen Faktoren ab“, erklärt Klaus Burkhardt. „Beispielsweise spielen Tiere und Pflanzen im und am Wasser eine wichtige Rolle für den Gütezustand. Manche tragen zur Selbstreinigung des Gewässers bei, andere belasten das Gewässer zusätzlich.“ Im Hintergrund steht immer die Erkenntnis: Wasser ist eine endliche Ressource, mit der auch die Menschen im Fichtelgebirge sorgsam umgehen müssen.

 

Klare Sache – seit 125 Jahren

 

Mit dem Bau eines Trinkwasserspeichers im Jahr 1896 auf dem Karrenbühl in Oberweißenbach und der Verlegung eines Trinkwassernetzes in der Stadt Selb wurde vor 125 Jahren der Grundstein einer funktionierenden Trinkwasserversorgung für die Stadt Selb gelegt. Aus 16 Brunnen und Quellen in der Region versorgt die ESM nun rund 11.000 Haushalte sowie Gewerbebetriebe in Selb, Schirnding und Hohenberg. Von den vier Wasserwerken und elf Hochbehältern gelangt das Wasser über ein streng überwachtes, 230 Kilometer langes Leitungsnetz zu den Kundinnen und Kunden. (Pressemitteilung)

"Funny Easter Bunnies" mit der SelbZeit

In der 5. Jahrgangsstufe werden den Schülerinnen und Schülern der Staatl. Realschule Selb zwei Stunden "SelbZeit" angeboten, in denen sie sich nach Interessen auf die Gruppen Sport, Englisch oder Kreatives aufteilen können. Das Besondere an diesem Fach ist, das es keine Noten gibt und die RealschülerInnen einfach mal ohne Druck ihren Interessen nachgehen können und gefördert werden.

 

Im Fach Kreatives, bei Frau Lang, entstand in den letzten Stunden ein „Funny Easterbunny“. Hier wurde im Onlineunterricht erarbeitet, was ein Muster ist und welche Möglichkeiten es gibt, verschiedene Mustern zu gestalten. Unter Einbezug von Zirkel, Lineal und Geodreieck gestaltete man auch den Hintergrund mit einem Muster. Abgerundet wurde der „Funny Bunny“ mit einer lustigen Brille, die als Vorlage oder selbstgestaltet verwendet werden konnte.

 

Die Kinder waren mit so einer großen Begeisterung dabei, dass Frau Krizova (Mama von Laura Krizova, 5b) auf die Idee kam, die Kunstwerke in den Räumen der Designmanufaktur Voigt in Selb ausstellen zu lassen. Jetzt können die Kunstwerke unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur hier auf der Homepage sondern auch dort bewundert werden. Wir bedanken uns bei Herrn Dominik Voigt und Frau Krizova für die tolle Idee und das Engagement.

DIE TAFEL – ein Licht für viele Menschen in Selb und Umgebung

„Die Tafel“ ist eine wohltätige Organisation, die überschüssige Lebensmittel rettet und an Menschen verteilt, die sich in finanzieller Not befinden. In Deutschland können dadurch pro Jahr rund 265.000 Tonnen gut erhaltene Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt und viele tausende Menschen ganz praktisch unterstützt werden.

 

Auch in Selb, in der Längenauer Straße, gibt es „Die Tafel“ des Malteser Hilfsdienstes e.V., die mit circa 70 ehrenamtlichen Helfern Lebensmittel von Märkten und Geschäften abholen, die gespendeten Lebensmittel sortieren und zum Verteilen vorbereiten. Durch das Engagement dieser vielen Personen werden bis zu 220 Haushalte pro Woche in Selb und der näheren Umgebung unterstützt. Dazu können Bedürftige sowohl direkt in das Haus der Tafel kommen und Menschen, die nicht mehr mobil sind, werden beliefert.

 

So fährt ein engagierter Mitarbeiter der Tafel selbst zum Heiligen Abend 20 gepackte Lebensmittelpakte zu den Menschen. In diesem Jahr befinden sich in diesen Kisten auch Windlichter, die von den Schülerinnen und Schülern der Realschule Selb gebastelt wurden. In der Adventszeit hatten sich dazu die Realschüler mit dem Thema „Licht sein“ beschäftigt und wie man anderen eine kleine Freude bereiten kann.

 

Das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer der Selber Tafel verdient höchsten Respekt!

 

Die gesamte Schulfamilie freut sich, dass sie einen kleinen Beitrag leisten konnte, damit in diesem Jahr viele Menschen ein Weihnachten feiern können, an dem für jeden irgendwo ein Licht leuchtet.

Traditionelle Packaktion für den guten Zweck

Auch in diesem Jahr engagierte sich die Schulfamilie der Staatlichen Realschule Selb für einen wohltätigen Zweck, indem sie sich an der Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter-Unfallhilfe e.V. beteiligte.

 

Seit 1997 machen sich die Johanniter Weihnachtstrucker jedes Jahr im Dezember auf den Weg in arme Regionen Südosteuropas. Auch dieses Jahr rufen die Johanniter in der Vorweihnachtszeit dazu auf, Hygieneartikel und Grundnahrungsmittel in Pakete zu packen, um die Grundversorgung von notleidenden Kindern, Jugendlichen, Familien, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung zu sichern und ihnen auf diese Weise zur Weihnachtszeit ein Lächeln zu schenken.

 

Es freut uns, dass sich auch heuer wieder viele Schülerinnen und Schüler an dieser Aktion beteiligt haben. Es ist ein wunderbares Zeichen der Menschlichkeit für die Bedürftigen. Wer selbst noch spenden möchte, kann das über diesen Link tun:

Wenn ein kleines Licht große Freude erzeugt

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule Selb wollten in diesem Jahr nicht nur an sich selbst denken, sondern aktiv werden und einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Unter dem Motto „Licht sein“ gestalteten die Realschüler der Klassen 5 bis 10 sowohl im Religionsunterricht als auch in der „Selbzeit“ mit ihren Lehrkräften Windlichter für das AWO Sozialzentrum „Marie Bauer“ in Selb.

 

Dazu hatten sie Gläser, die dankenswerterweise mittels einer großen Spende von „Bohemia Cristal Handelsgesellschaft mbH“ gestiftet wurden, mit Liedblättern beklebt sowie mit Tannenzweigen und Bändern geschmückt und mit einem persönlichen Gruß versehen. Auch inhaltlich beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema „Licht sein“ und wie man für andere den Alltag ein bisschen heller und schöner machen kann.

 

Am 10.12.2020 war es dann soweit und die ersten 70 Windlichter konnten überreicht werden. Anwesend waren Frau Mehnert (Einrichtungsleitung des AWO Sozialzentrums „Marie Bauer“), Frau Bergauer (Pflegedienstleitung), Frau Schertel (Sozialdienstleitung) und Herr Hartung (vorsitzender Bewohnersprecher – Heimbeirat). Sie alle fanden sich in der Aula der Realschule ein.

 

Überrascht von dem zahlreichen Erscheinen der AWO-Teammitglieder hörten die Schüler aus den Jahrgangsstufen 5., 6. und 10, die stellvertretend für alle Jahrgangsstufen bei der Übergabe dabei waren, aufmerksam zu, als Frau Mehnert und Herr Hartung ihre Worte an die Schüler richteten. In diesen Zeiten ist das Füreinanderdasein und das Aneinanderdenken eine der wichtigsten Handlungen, die wir füreinander tun können.


Schulleiterin Kerstin Janke würdigte das Engagement der Schüler und Lehrer und durfte auch für die Schulgemeinschaft ein Geschenk des AWO Sozialzentrums entgegennehmen.  
 

Die Lichter werden nun an die Bewohner des Marie-Bauer-Hauses verteilt und die Schüler nehmen das erfüllende Gefühl, anderen eine große Freude gemacht zu haben, mit in die bevorstehenden Feiertage und Weihnachtsferien. 

"Auf in die Zukunft!" - Unsere Fünftklässler nehmen an Kreativwettbewerb teil 

„Zukunft“ lautete das Thema der diesjährigen „ARD Kinderradionacht“, welche am 27.November stattfand. An diesem Tag konnten Kinder und Jugendliche deutschlandweit spannende Beiträge hören und bereits im Vorfeld fand dazu ein Vorfreude-Wettbewerb unter dem Motto „Meine Idee für die Zukunft“ statt. Kinder von 7 bis 13 Jahren waren dazu aufgerufen, ihre Ideen für die Zukunft zu beschreiben. Was könnte es in 70 Jahren geben? Wie würden wir dann leben? Womit verbringen wir dann unsere Zeit?

 

An unserer Schule wurde dieser Wettbewerb den Klassen 5a und 5b/2 im Deutschunterricht vorgestellt und da die Zukunft – bedingt durch das Corona-Virus – die gesamte Gesellschaft zum Umdenken zwingt, wollten sich auch die Schülerinnen und Schüler Gedanken machen, wie unsere Zukunft aussehen kann.

 

Die Schülerin Klara Wunderlich aus der Klasse 5b nahm als Einzelperson teil und überzeugte mit ihrer Idee von einem Stift, der von selbst schreiben kann. Er beachtet dabei natürlich sämtliche Regeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung, weshalb er seinem Besitzer vor allem bei Aufsätzen in der Schule eine große Hilfe sein kann.

Die Klasse 5a reichte ihre Ideen im Klassenverband ein, wobei Erfindungen aus allen Bereichen vertreten waren. Besonders überzeugend war beispielsweise ein Müllufo von Lara Leupold, welches über der Erde schweben kann und überall Müll aufsammelt. Eine weitere tolle Idee war auch der Blindenstock von Arina Schneider. Der Stock besitzt einen eingebauten Navigator und ein Sprachaufnahmesystem. So kann er den sichersten Weg für einen Blinden bestimmen und ansagen.

 

Die Schüler/innen der fünften Klassen wurden nicht nur mit Urkunden ausgezeichnet, sondern auch mit Sachpreisen beschenkt und freuten sich sichtlich über die Ehrung und die damit verbundene Wertschätzung ihrer Ideen.

 

Keiner weiß, was die Zukunft bringen wird, aber die Freude und der Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler machen Mut und lassen uns darauf hoffen, dass wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen werden. 

Realschule Selb wird zur Baker Street 221b

Die 5. und 6. Klassen der RS Selb messen sich beim Vorlesewettbewerb

Auch in diesem Schuljahr wurde bei uns ein Leseturnier der besonderen Art durchgeführt. Beim inzwischen schon zur Tradition gehörenden Vorlesewettbewerb maßen die Klassensieger der fünften und sechsten Jahrgangsstufe ihre Lesefähigkeiten. 

 

Das diesjährige Thema, das im Vorfeld des Wettbewerbs begeistert aufgenommen wurde, war „Kriminal- und Detektivgeschichten“. In der ersten Leserunde wurde aus selbstgewählten Büchern vorgelesen, die das Gauner- und Ermittlergenre thematisierten. Vor ihrer jeweiligen Klassengemeinschaft und einer Jury stellten die Kinder ihre Bücher vor, gaben kurz Auskunft zu Autor und Inhalt und lasen dann eine selbst gewählte Stelle vor.

 

Die Lesejury war auch in diesem Jahr nicht nur mit Lehrern der eigenen Schule besetzt. Neben der Schulleiterin Kerstin Janke durfte die Schulfamilie auch Frau Sophia Bock von der Oase im Schulzentrum Selb begrüßen. Ein besonderes Jurymitglied war in diesem Schuljahr die Siebtklässlerin Fee Jahreiß, die den Vorlesewettbewerb in den Vorjahren schon zweimal gewonnen hatte und nun als Leserichter dabei war. Weitere Bewerter waren Deutschlehrkräfte aus den verschiedenen teilnehmenden Klassen.

 

Nach der jeweils ersten Runde mit selbst gewählten Lesepassagen mussten sich die Teilnehmer der Herausforderung stellen, einen für sie unbekannten Text zu lesen. Die Moderatoren Juliane Franz und Thomas Beer hatten sich als Rahmenhandlung dazu die klassische Sherlock-Holmes-Geschichte „Der blaue Karfunkel“ ausgesucht. Als John Watson und seine Frau Mary traten sie auf die liebevoll geschmückte Bühne und ließen die Atmosphäre des ausgehenden 19. Jahrhunderts lebendig werden. Die Fünft- und Sechstklässler erlebten auf diese Weise mit, wie, warum und von wem der kostbare Diamant der Gräfin Morcar gestohlen wurde und kurz darauf im Kropf einer Weihnachtsgans wieder auftauchte. Die teilnehmenden Leser wurden dabei immer wieder in die Geschichte eingebunden. Sie absolvierten die zweite Leserunde dadurch, dass sie entsprechende Textpassagen aus dem Originalstück lasen und so selbst zum Teil der Story wurden.

 

Nach den jeweils zweiten Leserunden zog sich die Jury zu einer Beratung zurück und fand sich kurz darauf zur Siegerehrung für die Jahrgangsstufen wieder mit ihren Ergebnissen ein.

 

Als beste Leserin der 5.Jgst. wurde Laura Höfer aus der Klasse 5a ausgezeichnet. Sie lag knapp vor ihren Mitschülern Arina Schneider, Yesika Leopold und Leopold Lang.

 

Siegerin der 6. Jgst. wurde Emely Schubert aus der 6a. Sie lag klar vor ihren Mitstreitern Theresa Schädlich, Brooklyn Riedl und Nico Herzog. Neben Sachpreisen bekamen die Lesemeister Urkunden und selbstverständlich Glückwünsche von Organisatoren, Moderatoren und den Jurymitgliedern.

Berufswahl heißt „aktiv werden“

Vom 24.11. bis 26.11.2020 besuchten die Neuntklässler der Realschule Selb den M+E-InfoTruck von „bayme vbm - Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber.“ Dieser hochmoderne, zweistöckig begehbare LKW stellte die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsbilder des größten Industriezweigs Deutschlands vor.

 

Innerhalb vom 70 Minuten durchliefen die Schüler beide Ebenen des mobilen Informationszentrums. Beim ersten Hineingehen in den LKW sahen die Realschüler verschiedene Stationen, an denen sie selbst aktiv werden durften. An einer CNC-Fräse wurden beispielsweise unterschiedlichste Motive in einen Würfel gefräst, mittels digitaler Aufgabenstellungen konnten Schaltpläne gesteckt oder diverse elektrische Kabel den richtigen Anwendungen zugeordnet werden. Nebenbei vermittelte man viele grundlegenden Aspekte zu den Ausbildungsangeboten der Industrie.


Kaum ein Schüler hat zu Beginn der 9. Jahrgangsstufe schon konkrete Berufswünsche, sondern die Heranwachsenden befinden sich in der Phase der Orientierung. Für viele Schüler war es daher die erste konkrete Begegnung mit den Ausbildungsangeboten aus dem Metall- oder Elektrobereich und sowohl bei Jungen als auch Mädchen wurde das Interesse geweckt, sich mit den Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten der Industrie näher zu beschäftigen. Durch eine Videoschaltung zur Firma NETZSCH konnte im Anschluss ein führendes Großunternehmen der Region kennengelernt werden. Ganz konkrete Tipps für die Berufswahl, wie der hohe Vorteil eines Praktikums, wurden genannt und die Schülerinnen und Schüler hat man immer wieder ermuntert, selbst aktiv zu werden.

 

Auch wenn der M+E-InfoTruck bald weiterfährt, so bleibt doch die Erkenntnis, wie vielfältig, spannend und umfassend eine Ausbildung im Bereich der Metall- und Elektroindustrie sein kein. Den Heranwachsenden wurde deutlich vor Augen geführt, dass es sich wirklich lohnt, an dem Thema dran zu bleiben, aktiv zu werden und bereits jetzt nach einem geeigneten Praktikums- und Ausbildungsplatz Ausschau zu halten.

Advent, Advent  mit der "SelbZeit"

In den Gruppen der "SelbZeit" wurden seit Oktober von den Schülerinnen und Schülern tolle Adventskalender gebastelt. Grundlage hierfür waren einfache Papiertüten, die von den Schülern in Form von weihnachtlichen Häuser und mit weihnachtlichen Motiven gestalten wurden. Jetzt liegt es an den Kindern, diese bis zum 1. Dezember mit leckeren oder schönen Kleinigkeiten zu befüllen oder sich diese sogar befüllen zu lassen. 

 

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünschen Euch die Gruppen der "SelbZeit"!

Verleihung der PET-Zertifikate

Dreizehn Schüler und Schülerinnen der Realschule Selb traten in diesem Jahr zum Preliminary English Test (PET) der Universität Cambridge an. Die Prüfung, die weltweit in mehr als 80 Ländern stattfindet, wurde diesmal wegen des Corona-Virus zeitlich nach hinten verschoben.

 

Der Kurs, der wöchentlich am Nachmittag an der Realschule Selb stattfand, war darauf ausgelegt, den Schülern die einzelnen Teilbereiche des Tests vorzustellen und ihnen Strategien zu vermitteln, die Aufgaben möglichst gut zu bewältigen. Neben dem Lese- und Hörverständnis sowie dem schriftlichen Ausdruck übten sie auch gezielt die mündliche Kommunikation und fühlten sich am Ende gut vorbereitet, auch wenn das Corona-Virus die beiden letzten Kurssitzungen unmöglich machte. Aus diesem Grund wurde auch der ursprünglich vorgesehene Prüfungstermin im März auf den Mai verschoben.

 

Die Zertifikate aus England trafen dann endlich während der ersten Schulwoche ein. Die Ergebnisse waren auch in diesem Jahr überdurchschnittlich. Schulbeste wurde Lisa Summerer, die 163 von 170 möglichen Punkten erreichte. Dadurch wurde ihr von der University Cambridge zertifiziert, Englischkenntnisse weit über dem europäischen Durchschnittslevel in ihrer Altersklasse zu haben.

 

Nun wurden im Rahmen einer Feierstunde in der Realschule Selb die Zertifikate überreicht. Eingeladen dazu waren auch Vertreter der Sponsoren aus der örtlichen Wirtschaft, nämlich die Firmen Rausch & Pausch GmbH und Vishay. Auch die VHS Selb trug maßgeblich dazu bei, dass der Cambridge-Test zu einem attraktiven Preis für die Schüler angeboten werden kann. In einem Grußwort wurde noch einmal betont, wie wichtig die Fremdsprache Englisch in der heutigen Berufswelt ist. Die Schulleiterin der Realschule Selb, Frau Kerstin Janke, gratulierte abschließend ebenfalls und freute sich über die guten Ergebnisse. Auch sie betonte den hohen Wert von Kommunikation, kulturellem Verständnis und der Bereitschaft der Schüler, sich auch außerhalb des üblichen Vormittagsunterrichts zu engagieren.                  (17.09.2020)

Abschlussfeier 2020

Wir gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrs 2020 ganz herzlich zum bestandenen Abschluss!

 

Alles Gute für die Zukunft!

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