Aktuelles

„Zukunft in Vielfalt“ – interessantes Lions-Quest Seminar im Porzellanikon

Die Lions-Quest- Beauftragte Kerstin Janke vom Lions-Club Selb an der Porzellanstraße sowie Jutta Schramm vom Lions –Club Naila begrüßten im Porzellanikon 20 Teilnehmer, die sich für das gegenwärtig aktuelle Thema „Zukunft in Vielfalt“ interessierten. Vornehmlich aus Mittelschullehrkräften, aber auch aus Erziehern, die mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen zu tun haben, setzte sich die Teilnehmerrunde zusammen.

Ziel des zweitägigen Seminars war es, interkulturelle Kompetenzen in Schulklassen zu fördern, in dem die Lehrkräfte von der kompetenten Leiterin des Seminars, Frau Schießl, erfuhren, wie sie die Schüler für die kulturelle Vielfalt im Unterricht sensibilisieren können. Auch das Abbauen von Vorurteilen, das Kennenlernen von Werten und demokratischen Grundrechten sowie die Prävention von Radikalisierung und Extremismus mit der Förderung von sozialer Inklusion und Vielfalt sollen die Lehrkräfte den Schülern im Unterricht vermitteln.

Frau Janke bedankte sich bei dem Direktor des Porzellanikons Herrn Siemen, der als Hausherr die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte und beim stellvertretenden Direktor Herrn Wolfgang Schilling, der maßgeblich für die Organisation vor Ort verantwortlich war. Dank der Spenden von Brezen durch die Bäckerei Popp und der fleißigen Hauswirtschaftsdamen der Realschule Selb, die mit Kuchen aufwarteten, war auch für das leibliche Wohl dieser Veranstaltung gesorgt.    

Spitzenleistung erfordert hohes Engagement – der RAPA-Exzellenzpreis

Mitdenken - nicht nur mitmachen; selbst leisten, sich weiterentwickeln und nach vorne schauen und nicht nur mit dem Strom schwimmen. Wer etwas Besonderes sein will, etwas Großes erreichen möchte, der muss mehr leisten als das Notwendigste.

 

RAPA, eines der großen Selber Familienunternehmen, kann auf eine lange innovative Firmengeschichte zurückblicken. 1920 wurde es gegründet und beschäftigt heute über 950 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland und den USA. Dr. Roman Pausch erzählte während der Vorstellung des RAPA-Exzellenzpreises an der Realschule Selb den Zehntklässlern von der Gründung und den Veränderungen des Unternehmens.

Der Geschäftsführer der Firma RAPA ließ es sich auch in diesem Schuljahr nicht nehmen, persönlich an die Realschule zu kommen und den diesjährigen Zehntklässlern den Exzellenz-Preis vorzustellen.

500,00 Euro erwarten den jeweils besten Schüler der vier Wahlpflichtfächergruppen an der Realschule Selb sowie eine ansprechende Trophäe. Leistungsbereitschaft, Engagement und Motivation sind wichtige Kompetenzen sowohl in der Berufswelt als auch in der Schule. RAPA setzt sich seit Jahren für eine gute Kooperation von Schule und Wirtschaft ein und zeigt unter anderem durch den Exzellenzpreis auf, dass Spitzenleistung sich immer lohnt, aber dennoch auch einen hohen Preis erfordert: die Lern- und Leistungsbereitschaft des Einzelnen.  

 

Fremdes und Vertrautes kann sich doch so ähnlich sein

Realschüler besichtigen die Moschee in Selb und finden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Christentum

 

Am 17.10.2018 besuchten Achtklässler der staatlichen Realschule Selb im Rahmen des Religionsunterrichts die Sultan-Ahmet-Moschee in Selb.

Bereits die Begrüßung durch Mehmet Ölmez und dem Vorbeter Mehmet Ali Karakaya der muslimischen Gemeinschaft war herzlich und offen. Das Gemeindehaus, ein ehemaliges Bauernhaus, welches seit 1995 als muslimisches Glaubenshaus genutzt wird, wurde von den Jugendlichen erwartungsvoll betreten. Der erste Schritt war für den ein oder anderen Schüler ungewohnt, aber durch die herzliche Atmosphäre und den weichen Teppich setzten sich die Schülerinnen und Schüler gerne auf den Boden und lauschten dem Vortrag. Sie durften immer wieder ihre Fragen zum Gebäude, zur Einrichtung, zum islamischen Glauben oder zu den Bräuchen stellen. Beispielsweise waren die Jungen und Mädchen sehr daran interessiert, was die Kalligrafen an den Wänden bedeuten oder wofür einzelne Gegenstände benutzt werden. Eine Perlenkette, die sogenannte islamische Gebetskette, bestand beispielsweise aus 99 Perlen und es wurde den Jugendlichen erklärt, dass diese genutzt wird, um Gott zu preisen, zu danken und ihn zu verehren. Auch erkundigten sich die Heranwachsenden nach Verhaltensregeln in einer Moschee, nach dem Pilgern und den Gebeten. Immer wieder konnten die Schülerinnen feststellen, dass es Gemeinsamkeiten gibt, da beispielsweise die Verhaltensweisen in Moschee und Kirche nicht so unterschiedlich sind, dass auch Christen pilgern und dass es bei einem Gebet um die Verbindung zu Gott geht.

Am Ende stand eine wertschätzende Verabschiedung, wobei man sich gegenseitig für den Austausch bedankte, erneut Einladungen ausgesprochen wurden und dem Gegenüber auf deutscher und türkischer Sprache „alles Gute“ – „güle,güle“ gewünscht wurde.

Staatl. Realschule Selb
Jahnstraße 61
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