Aktuelles

Alle Jahre wieder!

Schüler der RS Selb in den Katakomben unter dem mittelalterlichen Wasserturm in Pilsen.

 

Freundschaften soll man pflegen – nach diesem Motto trafen sich kurz vor Weihnachten die Schüler der Staatlichen Realschule Selb mit ihren Partnern der Schule Martina Luthera aus Pilsen in der Tschechischen Republik. Bei vielen Aktivitäten wie z. B. dem Besuch des Pilsener Weihnachtsmarktes, dem Erkunden des Brauereimuseums und der Pilsener Katakomben, dem Schlittschuhlaufen in der Pilsener Eishalle sowie bei einem Streifzug durch das Museum „Karel Zeman“, konnten sich die Schüler austauschen, Erlebnisse teilen und gegenseitig annähern. Für viele Schüler war es in der Ausstellung besonders interessant, auf den Spuren der Steinzeit und der Saurier zu wandern, da Karel Zeman mit seinem Film „Reise in die Urwelt“ aus dem Jahr 1955 tricktechnische Pionierarbeit leistete. Besonders viel Spaß hatten die Jungen und Mädchen beim Spielen von „Laser-Games“. Wir bedanken uns hiermit herzlichst für die Gastfreundschaft der Partnerschule sowie bei den Gastgeberfamilien, die unseren Schülern einen herzlichen und lehrreichen Aufenthalt boten. Jetzt wünschen wir erst einmal ein „Veselé Vánoce“ und ein „ šťastný nový rok!“ und sagen „na shledanou“ beim Gegenbesuch im Sommer 2019 in Selb.

Erfolgreiche Realschüler beim Eisschnelllauf-Bezirksfinale in Bayreuth

Beim Bezirksfinale der oberfränkischen Schulen in Bayreuth am Freitag, den 11.01.2019, konnte die Mädchen-Mannschaft der Staatlichen Realschule Selb in der Altersklasse IV den Titel des oberfränkischen Meisters im Eisschnelllauf aus dem letzten Jahr erneut erfolgreich verteidigen. In einer Kombination aus einem Geschicklichkeitsparcours und einer schnellen Runde auf Zeit setzten sich die Selber Realschülerinnen gegen die Dr. Franz-Bogner-Mittelschule Selb, das WWG Bayreuth sowie die MS Bayreuth-Altstadt äußerst verdient sowie mit großem Vorsprung durch. Für die Realschule starteten Selina Chrupala (schnellste Gesamtlaufzeit), Celine Cicchiello, Sophia Gebert, Delia Garder und Luise Föhst. Die Freude der jungen Sportlerinnen darüber war groß, denn dies bedeutete zudem die Qualifikation für das Landesfinale in der beeindruckenden Max Aicher-Eisschnelllauf-Arena Anfang Februar in Inzell. Dort werden sich die Realschülerinnen gegen die besten Eisschnelllauf-Schul-Teams aus ganz Bayern messen und haben aufgrund der gezeigten Leistungen durchaus Chancen, ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzureden.

In der gleichen Wettkampfklasse und zum ersten Mal in Bayreuth am Start zeigten Nico Miksch (schnellste Gesamtlaufzeit), Lukas Kossmann, Malte Walbert, Leon Fischer sowie Lucas Großwald eine tadellose Leistung, was mit dem zweiten Platz belohnt wurde. In Zukunft wird diese junge Mannschaft sicherlich noch den ein oder anderen Erfolg für die Realschule einfahren.

Für ein ebenfalls sehr lobenswertes Ergebnis in der höchsten Altersklasse III sorgte die Jungen-Mannschaft der Realschule, wenngleich die Enttäuschung über den dritten Platz und die damit verpasste Qualifikation für das Landesfinale den jungen Sportlern zunächst sichtlich anzumerken war. In einem äußerst engen Wettkampf entschieden letztlich nur wenige Sekunden über die Platzierungen. Mika Geyer (schnellste Gesamtlaufzeit), Joshua und Aaron Möhwald, Luca Schwarzmeier und Tom Liebert können dennoch auf das Geleistete stolz sein, denn sie traten als eine geschlossene Mannschaft auf und erwiesen sich als würdige Vertreter ihrer Schule.

Exkursion zur Gedenkstätte Flossenbürg

Flossenbürg war bis zur Errichtung des Konzentrationslagers ein kleines Dorf im Oberpfälzer Wald. Für die Nationalsozialisten war der Ort aufgrund seiner Granitvorkommen als Standort für ein weiteres Konzentrationslager von Interesse, da die SS auch wirtschaftlichen Profit aus der Häftlingsarbeit ziehen wollte.

Einen Eindruck von dem Häftlingsalltag im Lager Flossenbürg bekamen die drei 10. Klassen der Staatlichen Realschule Selb am Freitag, 07.12.2018. Eingepackt in dicke Winterjacken an diesem nasskalten, stürmischen Dezembertag erfuhren die Schüler auf ihrem Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte vom täglichen oft stundenlangen Stehen der Häftlinge auf dem Appellplatz bei Kälte und Schnee. Das Ausmaß der Gewalt, die den Alltag der Häftlinge bestimmte, wurde an Beispielen einzelner Gefangener veranschaulicht, die neben der SS auch den Kapos und deren Brutalität und Grausamkeiten völlig ausgeliefert waren. Sehr schnell wurde klar, dass die bestimmende Frage für die meisten Häftlinge war, wie sie den nächsten Tag überleben sollten.

Dass es unter diesen unsagbaren Umständen Menschen im Lager gab, die trotzdem versuchten, anderen zu helfen, bekamen die Schüler am Schicksal des polnischen Jungen Jakub Szabmacher vorgestellt, den ein älterer Mithäftling kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner versteckte, wodurch er dem Todesmarsch der jüdischen Häftlinge entging und als Einziger seiner Familie den Krieg überlebte.

Erschüttert von den vielen verschiedenen Einzelschicksalen an diesem Ort des Schreckens und sehr nachdenklich gestimmt, stellte sich bei den Schülern immer wieder die Frage ein, wie all das nur möglich war und wie Menschen anderen Menschen so etwas antun konnten.

Die Exkursion zeigte ein weiteres Mal, wie wichtig und unerlässlich es ist, Orte des Erinnerns wie die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu besuchen, damit die Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte wachgehalten wird.

    

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