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Die RS Selb unterwegs

Selber und Wunsiedler Realschüler verbringen die Faschingsferien in England

Für die Selber und die Wunsiedler Realschüler ist es bereits eine alte Tradition, sich sogar in den Faschingsferien weiterzubilden und eine Sprachreise nach England zu unternehmen. Ziel war wie immer die Kent School of English im Südosten des Landes. Dieses Jahr nahmen 45 Schüler aus den beiden Realschulen das Angebot an.

 

Die Unterbringung der jungen Leute erfolgte wie immer in Gastfamilien. So wurden sie direkt in ein englischsprachiges Familienleben eingebunden und hatten die Möglichkeit, ohne Vorbehalte oder gar „Kontrollinstanzen" in der Fremdsprache zu kommunizieren. Unterricht, Ausflüge und Abendaktivitäten, wie z. B. Kinobesuch oder Stadtrallye, wechselten sich stetig ab. Auf diese Weise entstand ein Programm, das Langeweile nicht aufkommen ließ.

 

Die ersten beiden Wochentage waren in erster Linie dem Sprachunterricht in multinationalen Lerngruppen gewidmet. Höhepunkt der Reise war sicher der Tagesausflug nach London am Mittwoch. Nach der Anfahrt erkundeten die Schüler die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole, wie z. B. den Buckingham Palace oder Westminster, zu Fuß und bei trockenem Wetter. Die Tour endete in Covent Garden, wo den Teilnehmern verschiedene kulturelle Aktivitäten angeboten wurden. Zur Auswahl standen berühmte Museen oder eine Fahrt mit der London Tube zum Camden Market. Natürlich kam auch Zeit zur freien Verfügung nicht zu kurz, die vorwiegend mit „Shopping in London" gefüllt wurde.

 

Nach der vormittäglichen Unterrichtseinheit am Donnerstag stand ein weiterer Ausflug auf dem Programm. Diesmal ging es nach Canterbury mit seinen alten Sagen und Geschichten rund um die Kathedrale.

Auch am Freitag erhielten die Heranwachsenden noch einmal Sprachunterricht, bevor es nach Margate zum Bowling-Wettkampf ging. Dann hieß es, Abschied von Merry old England zu nehmen, denn von der Bowlingbahn aus brach die Reisegruppe direkt zur Heimreise auf.

 

Die Schüler kehrten am Samstagmorgen in ihre Heimatstadt zurück, müde, aber doch sichtlich begeistert von den neuen Erfahrungen und sicher auch mit gestärktem Selbstbewusstsein, wenn es darum geht, eine Fremdsprache aktiv anzuwenden.

Alle Jahre wieder . . .

Schüler der RS Selb in den Katakomben unter dem mittelalterlichen Wasserturm in Pilsen.

 

Freundschaften soll man pflegen – nach diesem Motto trafen sich kurz vor Weihnachten die Schüler der Staatlichen Realschule Selb mit ihren Partnern der Schule Martina Luthera aus Pilsen in der Tschechischen Republik.

 

Bei vielen Aktivitäten wie z. B. dem Besuch des Pilsener Weihnachtsmarktes, dem Erkunden des Brauerei-museums und der Pilsener Katakomben, dem Schlitt-schuhlaufen in der Pilsener Eishalle sowie bei einem Streifzug durch das Museum „Karel Zeman“, konnten sich die Schüler austauschen, Erlebnisse teilen und gegenseitig annähern.

 

Für viele Schüler war es in der Ausstellung besonders interessant, auf den Spuren der Steinzeit und der Saurier zu wandern, da Karel Zeman mit seinem Film „Reise in die Urwelt“ aus dem Jahr 1955 tricktechnische Pionierarbeit leistete. Besonders viel Spaß hatten die Jungen und Mädchen beim Spielen von „Laser-Games“. Wir bedanken uns hiermit herzlichst für die Gastfreundschaft der Partnerschule sowie bei den Gastgeberfamilien, die unseren Schülern einen herzlichen und lehrreichen Aufenthalt boten.

 

Jetzt wünschen wir erst einmal ein „Veselé Vánoce“ und ein „šťastný nový rok!“ und sagen „na shledanou“ beim Gegenbesuch im Sommer 2019 in Selb.

Exkursion zur Gedenkstätte Flossenbürg

Flossenbürg war bis zur Errichtung des Konzentrationslagers ein kleines Dorf im Oberpfälzer Wald. Für die Nationalsozialisten war der Ort aufgrund seiner Granitvorkommen als Standort für ein weiteres Konzentrationslager von Interesse, da die SS auch wirtschaftlichen Profit aus der Häftlingsarbeit ziehen wollte.

 

Einen Eindruck von dem Häftlingsalltag im Lager Flossenbürg bekamen die drei 10. Klassen der Staatlichen Realschule Selb am Freitag, 07.12.2018. Eingepackt in dicke Winterjacken an diesem nasskalten, stürmischen Dezembertag erfuhren die Schüler auf ihrem Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte vom täglichen oft stundenlangen Stehen der Häftlinge auf dem Appellplatz bei Kälte und Schnee. Das Ausmaß der Gewalt, die den Alltag der Häftlinge bestimmte, wurde an Beispielen einzelner Gefangener veranschaulicht, die neben der SS auch den Kapos und deren Brutalität und Grausamkeiten völlig ausgeliefert waren. Sehr schnell wurde klar, dass die bestimmende Frage für die meisten Häftlinge war, wie sie den nächsten Tag überleben sollten.

 

Dass es unter diesen unsagbaren Umständen Menschen im Lager gab, die trotzdem versuchten, anderen zu helfen, bekamen die Schüler am Schicksal des polnischen Jungen Jakub Szabmacher vorgestellt, den ein älterer Mithäftling kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner versteckte, wodurch er dem Todesmarsch der jüdischen Häftlinge entging und als Einziger seiner Familie den Krieg überlebte.

 

Erschüttert von den vielen verschiedenen Einzelschicksalen an diesem Ort des Schreckens und sehr nachdenklich gestimmt, stellte sich bei den Schülern immer wieder die Frage ein, wie all das nur möglich war und wie Menschen anderen Menschen so etwas antun konnten.

 

Die Exkursion zeigte ein weiteres Mal, wie wichtig und unerlässlich es ist, Orte des Erinnerns wie die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu besuchen, damit die Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte wachgehalten wird.

Fremdes und Vertrautes kann sich doch so ähnlich sein! Realschüler besichtigen die Moschee in Selb und finden Gemein-samkeiten und Unterschiede zum Christen-tum

 

Am 17.10.2018 besuchten Achtklässler der staatlichen Realschule Selb im Rahmen des Religionsunterrichts die Sultan-Ahmet-Moschee in Selb.

 

Bereits die Begrüßung durch Mehmet Ölmez und dem Vorbeter Mehmet Ali Karakaya der muslimischen Gemeinschaft war herzlich und offen. Das Gemeindehaus, ein ehemaliges Bauernhaus, welches seit 1995 als muslimisches Glaubenshaus genutzt wird, wurde von den Jugendlichen erwartungsvoll betreten. Der erste Schritt war für den ein oder anderen Schüler ungewohnt, aber durch die herzliche Atmosphäre und den weichen Teppich setzten sich die Schülerinnen und Schüler gerne auf den Boden und lauschten dem Vortrag. Sie durften immer wieder ihre Fragen zum Gebäude, zur Einrichtung, zum islamischen Glauben oder zu den Bräuchen stellen. Beispielsweise waren die Jungen und Mädchen sehr daran interessiert, was die Kalligrafen an den Wänden bedeuten oder wofür einzelne Gegenstände benutzt werden. Eine Perlenkette, die sogenannte islamische Gebetskette, bestand beispielsweise aus 99 Perlen und es wurde den Jugendlichen erklärt, dass diese genutzt wird, um Gott zu preisen, zu danken und ihn zu verehren. Auch erkundigten sich die Heranwachsenden nach Verhaltensregeln in einer Moschee, nach dem Pilgern und den Gebeten. Immer wieder konnten die Schülerinnen feststellen, dass es Gemeinsamkeiten gibt, da beispielsweise die Verhaltensweisen in Moschee und Kirche nicht so unterschiedlich sind, dass auch Christen pilgern und dass es bei einem Gebet um die Verbindung zu Gott geht.

 

Am Ende stand eine wertschätzende Verabschiedung, wobei man sich gegenseitig für den Austausch bedankte, erneut Einladungen ausgesprochen wurden und dem Gegenüber auf deutscher und türkischer Sprache „alles Gute“ – „güle, güle“ gewünscht wurde.

Wenn Engel reisen...

Unter dieses Motto konnte man den Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen der Realschule Selb vom 8. bis zum 12. Oktober 2018 im Haus am Knock in Teuschnitz stellen. Bei Temperaturen von über 20 Grad verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b eine Woche, in der ihnen ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde.

 

Am Montag früh um 8 Uhr traten die Kinder zusammen mit ihren Klassenleiterinnen Frau Enzi und Frau Pohl sowie ihren Begleitlehrkräften Herrn Krüger und Herrn Schübel ihre Reise zu den „Robusten Kids“ an. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, bei dem Schüler ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten reflektieren und lernen, es selbst zu managen.

 

Die SchülerInnen beschäftigten sich mit unterschiedlichsten Herangehensweisen bezüglich des Themas „Nahrungsmittel“. Theoretisch, beginnend mit der sogenannten „Nahrungsmittelpyramide“, dann anschließend mit praktischen Versuchen und einem Sinnesparcour. Die Heranwachsenden erlebten auch, dass gemeinsames Kochen Spaß macht und dieses Essen sehr lecker schmeckt.

 

Außerdem befasste man sich mit der Sportart „Nordic Walking“, hier mussten die Schüler bald feststellen, dass es sich hierbei um mehr handelt, als einfach mit Stöcken spazieren zu gehen. Nach einer kurzen Einführung durch den Heimleiter machte sich jeweils eine Klasse bei bestem Wetter auf den Weg. Gerader Rücken, gestreckte Arme, richtig in die Schlaufen einfädeln, niemandem das Auge ausstechen, ..., anfangs mussten sich alle ziemlich konzentrieren, um auch alle Bewegungen richtig auszuführen. Nach den ersten Kilometern konnte man dann schon eher die farbenprächtige Natur genießen und nach ca. 7km kamen alle durstig, erschöpft und um eine Erfahrung reicher am Haus am Knock an.

 

Der Besuch im Tropenhaus am Rennsteig war da weniger körperlich anstrengend, aber für alle sehr interessant. Klein-Eden heißt das Tropenhaus, unter dessen Glasdach auf rund 3500m² exotische Früchte erforscht und erzeugt werden. Wer seinen Eltern etwas mitbringen wollte, konnte am Ende der Führung viele Früchte wie Papaya oder Sternfrucht bzw. auch Gewürze wie Chili in verschiedenen Schärfestufen käuflich erwerben. Das Highlight kam zum Schluss. In der Sonderausstellung Terra Fauna konnten die Schüler viele Reptilien bewundern, lernten etwas über ihr natürliches Vorkommen, die einzelnen Arten, Alter, Größe und Aussehen und wer es sich zutraute, durfte eine – natürlich ungiftige – Schlange anfassen und streicheln.

Ein Abend stand unter dem Motto „Wegschauen bedeutet Mitmachen“ und diente der Stärkung der Eigenverantwortung und Zivilcourage.


Die Natur mit allen Sinnen zu erleben, stand im Mittelpunkt der „Erlebnispädagogik im Wald“ und der Nachtwanderung. Das vielseitige Programm umfasste auch den Besuch eines Bauernhofes, zu dem mit Mountainbikes geradelt wurde sowie eine etwas andere „Sportstunde“. Diese ermöglichte in vielen Bewegungsspielen, gemeinsam oder mit einem Partner, die eigene Körpererfahrung zu steigern.
Zwischendurch war immer wieder Zeit für eine „Aktive Pause“, in der man Fußball oder Tischtennis spielen konnte oder auch einfach einmal Zeit hatte, etwas für den Bunten Abend vorzubereiten.

In dieser erlebnisreichen Woche entdeckten die Fünftklässler ihre eigenen körperlichen, emotionalen, geistigen und sozialen Stärken. Die vielen gemeinsamen Erlebnisse trugen in hohem Maße dazu bei, die frisch zusammengewürfelte Klassengemeinschaft zu festigen und die neuen Mitschüler kennenzulernen. 

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