Aktuelles

Selber Realschülerinnen rasen beim Eisschnelllauf-Landesfinale in Inzell auf den 2. Platz

Früh morgens startete die Eisschnelllauf-Mannschaft der Selber Realschule mit dem Bus von Selb aus in Richtung Inzell, unterwegs wurden noch die qualifizierten Oberpfälzer Mannschaften aus Weiden und Amberg mitgenommen. Teilnahmeberechtigt für dieses Landesfinale waren nämlich jeweils nur die schnellsten Schulmannschaften unterschiedlicher Altersklassen aus den bayerischen Regierungsbezirken sowie der Stadt München. Nach dem Bezug der Chiemgau-Appartements und einem kurzen Besuch im hauseigenen Schwimmbad stand am Abend noch eine kleine Trainingseinheit in der beeindruckenden Max-Aicher-Eischnelllauf-Arena auf dem Programm. Da bekamen die jungen Sportlerinnen schon einmal einen ersten wirklichen Eindruck von der Ästhetik und Dynamik dieser beeindruckenden Sportart, denn auf den Außenbahnen trainierten zudem zeitgleich einige professionelle Eisschnellläufer. Mit dem nun schon gemeinsamen traditionellen Pizzaessen endete der ereignisreiche Anreisetag und die Vorfreude auf einen spannenden Wettkampf war groß.

Am nächsten Tag startete der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgetragene und bestens organisierte Wettkampf. Gebührend wurde dieser mit der Vorstellung und dem Einlauf der 26 beteiligten Mannschaften unterschiedlicher Altersklassen eröffnet. Als Erstes stand für die Selber Realschülerinnen, die in der Wettkampfklasse IV antraten, ein Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Dieser wurde von allen fünf Läuferinnen souverän und fehlerfrei gemeistert. In dem sich anschließenden Shorttrack-Lauf, bei dem zwei Runden im Eishockeyfeld auf Zeit absolviert werden mussten, zeigten die Schülerinnen aus der Porzellan-Stadt noch einmal ihre ganze Klasse. Am Ende stand deshalb für die Realschul-Mannschaft mit einer Gesamtlaufzeit von 5:06,00 Minuten ein herausragender 2. Platz in Bayern zu Buche, lediglich das Chiemgau-Gymnasium aus Traunstein hatte vor den Selber Kufenflitzern die Nase vorne. Für die Mädchenmannschaft der Realschule gingen folgende Sportlerinnen erfolgreich an den Start: Celine Cicchiello, Sofia Gebert, Caroline Schramm, Leia Kleiner sowie Selina Chrupala, welche in 1:08,55 Minuten die beste Gesamtlaufzeit ihres Teams erzielte.

Im Anschluss an die Siegerehrung konnte die junge Mannschaft voller Stolz, mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken reicher die gemeinsame Heimreise nach Oberfranken antreten.

Für den Ernstfall gerüstet – Schüler stellen sich der Frage, was passiert, wenn der Tod ins Leben kommt

Es gibt Situationen im Leben, da reißt es einem einfach den Boden unter den Füßen weg. Solch ein Ereignis kann jeden treffen, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Zum Beispiel, wenn ein geliebter Mensch verstirbt.

Die 10. Klässler der Realschule Selb hatten sich im Religionsunterricht erst mit Fragen nach Gott beschäftigt und daraus erwuchs ein Projekt zum Thema Tod und Sterben. Wenn ein Mensch stirbt, kann das eine Vielzahl an Gefühlen auslösen: Wut, Trauer, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit. Wie geht man mit solchen Gefühlen um und was kann einem helfen, solch einen Schicksalsschlag zu verarbeiten? Die Jugendlichen erarbeiteten zuerst, was ihnen und anderen Trost spenden könnte und wie ein Trauerprozess aussieht. Sie erkannten, dass es keine richtige oder falsche Trauer gibt und dass es ganz unterschiedliche Möglichkeiten gibt, Abschied zu nehmen, Erinnerungen wach zu halten und mit den Gefühlen zurecht zu kommen. In einem weiteren Schritt erstellten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen Trostkisten. Auch wenn man natürlich hofft, dass man solche Kisten nie braucht, ist es notwendig, dass diese an einer Schule existieren. Es war den Schülern freigestellt, womit sie ihre Holzkisten füllten. Alle Schüler legten aber beispielsweise eine Kerze in die Kiste, da sie meinten, dass ein Licht besonders Trost spendet. Aber auch Musik, Tee, Taschentücher, Mandalas zum Ausmalen, Stifte, Bibeln, ein Kreuz, Schokolade oder auch ganz persönliche Sprüche und mutmachende Gedanken fanden sich in den Kisten. Zur Reflexion führten die Schülerinnen und Schüler über den Projektzeitraum ein Portfolio, die Äußerungen darin zeigen, wie präsent das Thema Tod und Trauer auch bei den Jugendlichen schon ist. „Das Projekt hat mich selbst getröstet, da ich erst einen Menschen verloren habe, dem ich nahe stand“. Auch wenn diese Trostkoffer hoffentlich lange ungeöffnet bleiben, so nehmen die Jugendlichen dennoch mit, dass einem Schicksalsschläge im Leben immer wieder ereilen können, und dass es darauf ankommt, solche Situationen zu verarbeiten und sich gegebenenfalls Hilfe zu holen. 

Eine Fremdsprache zu erlernen bedeutet mehr, als nur Vokabeln zu pauken

Auch in diesem Jahr fand anlässlich des Deutsch-Französischen Tages zur Erinnerung an das 55. Jubiläum des Élysée Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich an der Realschule Selb ein ganz besonderes Highlight des Fremdsprachenunterrichts statt. So wurde für die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe die inzwischen liebgewonnene Tradition des „Königskuchen-Essens“ zelebriert.

Für die Sechstklässler gab es eine außerplanmäßige Französischstunde, in der die Schülerinnen und Schüler eine gedankliche Exkursion in das Nachbarland Frankreich machen durften. Eigentlich gibt es erst ab der siebten Jahrgangsstufe an der Realschule die Möglichkeit, die Französische Sprache in einem Wahlpflichtfach zu erlernen. Doch an diesem Tag durften die Kinder bereits in diese Fremdsprache eintauchen und Frankreich mit allen Sinnen erleben. So lauschten sie dem besonders harmonischen Klang der französischen Sprache oder lernten von den Französischlehrern Frau Christine Hippmann und Herrn Daniel Müller besondere Bräuche und Gewohnheiten unseres Nachbarlandes kennen. Der Galette des Rois, der sogenannte „Dreikönigskuchen“, gehört zum französischen Kulturgut, so wie ein Käsekuchen in keiner deutschen Konditorei fehlen darf. Der Galette des Rois, so erfuhren es die Schülerinnen und Schüler, wird im Januar gerne von den Franzosen serviert und mit Freunden gegessen. In dem Kuchen ist ein Porzellanfigürchen eingebacken und wer das entsprechende Stück erwischt, bekommt eine Krone und ist ‚König oder Königin‘.

Auch der Rois an der Realschule, der von Schülerinnen und Schülern unter Leitung von Frau Christine Hoffmann im „Haushalt und Ernährung“-Unterricht gebacken wurde, enthielt insgesamt vier kleine Figuren, so dass Frau Hippmann und Herr Müller vier Könige krönen konnten. Doch nicht nur die „gekrönten“ Schüler können sich auf das kommende Schuljahr freuen, denn alle Schüler haben die Wahl, mit der neuen Fremdsprache auch eine neue Lebensweise kennenzulernen.  

Frank Harris (1856-1931) sagte einmal „Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet”. Wie schön, dass die Schülerinnen und Schüler durch diesen köstlichen Ausflug nach Frankreich nicht nur ihr Wissen über unser Nachbarland erweitern konnten, sondern bei dem ein oder anderen bereits die Liebe zu dieser schönen Sprache entfacht wurde. 

Spaß auf und neben der Piste bei der sportpädagogischen Winterwoche in Flachau

 

Auch in diesem Schuljahr fuhr die Realschule Selb wieder mit den 6. Klassen zur sportpädagogischen Winterwoche ins verschneite Salzburger Land nach Flachau (Österreich). Die erste Liftfahrt, ebenso vielfältige Skitechniken wie das Kanten und Gleiten waren die ersten Herausforderungen, denen sich die Selber Realschüler fernab der Heimat zu Beginn dieser Woche bravourös stellten. Besonders jenen Kindern, die zum ersten Mal in ihrem Leben auf Skiern standen, waren die Freude und der Stolz nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Skitag förmlich ins Gesicht geschrieben. Die fortgeschrittenen Skifahrer erkundeten das weitläufige Skigebiet und genossen eine Abfahrt nach der anderen, jedoch kam auch die Verbesserung der eigenen Fahr- und Kurventechnik nicht zu kurz. Da viel Bewegung an der frischen Luft bekanntlich hungrig macht, kamen die reichhaltigen warmen Mahlzeiten in dem Jugendsporthotel Stadler gerade recht, um somit die verbrauchten Energiereserven der jungen Sportlerinnen und Sportler wieder aufzufüllen. Um das soziale Miteinander der Realschüler bei dieser Klassenfahrt auch außerhalb der Piste zu fördern, dachten sich die begleitenden Lehrkräfte für den weiteren Tagesablauf ein vielfältiges Abendprogramm aus. Vom Fußballspielen in der hauseigenen Sporthalle bis hin zum gemeinsamen Singen zu den Klängen der Gitarre, einem Jonglage-Kurs, Karten- und Gesellschaftsspielabenden sowie einer nächtlichen Fackelwanderung war schließlich für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die Sicherheit auf der Skipiste kam nicht zu kurz, so mussten sich die Realschüler einer Überprüfung der Verhaltensregeln auf der Skipiste unterziehen, um somit den „Pistenführerschein“ zu erhalten.

Letztlich verging diese erfahrungsreiche Woche in den Bergen Österreichs viel zu schnell und so wurden die Schülerinnen und Schüler nach fünf Tagen voller Wiedersehensfreude am Parkplatz der Realschule von ihren Eltern in Empfang genommen. Am Ende waren sich aber alle einig: „Schifoan is des Leiwandste, was ma si nur vorstellen kann!“

Staatl. Realschule Selb
Jahnstraße 61
95100 Selb 

 

Kontakt

Tel.: 09287 6151

Fax: 09287 964176

E-Mail: rs.selb@t-online.de

Kontaktformular

Sprechzeiten im Sekretariat

Montag - Donnerstag

07:00 Uhr - 16:00 Uhr

Freitag

07:00 Uhr - 13:00 Uhr

Die Homepage wird derzeit umgebaut!

Besucher unserer Homepage

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Staatliche Realschule Selb